Am 3. Februar 1925 versammelte sich im Büro des Gleiwitzer Notars Thomas Kaffanke eine hochrangige Gesellschaft. Neben dem Landeshauptmann von Oberschlesien, Hans Piontek, hatten sich der Gleiwitzer Oberbürgermeister Georg Geisler, die Generaldirektoren der Schaffgotsch’schen Grubengesellschaft und des Oberschlesischen Berg- und Hüttenmännischen Vereins, Heinrich Werner und Heinrich Stähler, sowie der Prokurist der Junkers Luftverkehr AG, Carl August Freiherr von Gablenz, eingefunden. Alle Anwesenden setzten ihre Unterschrift auf die Gründungsurkunde einer Oberschlesischen Luftverkehrs AG mit Sitz in Gleiwitz. 200 000 Reichsmark schwer, sollte sie dem neuen Verkehrszweig Zugang zu einer der wichtigsten Industrieregionen verschaffen und ein …
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