Die neuseeländische Nationalairline hat die letzten Boeing 787-9 aus der Langzeitlagerung zurück in den Flugbetrieb geholt. Damit befindet sich erstmals seit Beginn der weltweiten Probleme mit den Rolls-Royce-Trent-1000-Triebwerken keines ihrer Langstreckenflugzeuge mehr in der Abstellung. Auf dem Höhepunkt der Engpässe waren fünf der insgesamt 14 Dreamliner von Air New Zealand gleichzeitig außer Betrieb.
Bis Ende 2026 erwartet Air New Zealand zudem zwei neue Boeing 787-9 sowie den Abschluss des Kabinenmodernisierungsprogramms. Dadurch soll die Langstreckenkapazität in den kommenden zwei Jahren wachsen und unter anderem neue Verbindungen ab Christchurch nach Singapur, Tokio und Perth unterstützen. Auch bei der Kurzstreckenflotte entspannt sich die Lage: Nur noch zwei Airbus A320 Neo stehen wegen Problemen mit Pratt-&-Whitney-Triebwerken am Boden, nachdem zeitweise sechs Flugzeuge betroffen waren.

