Ryanair reduziert wegen der infolge des Nahostkonflikts gestiegenen Treibstoffpreise ihren Winterflugplan 2026/27. Die Airline senkt deshalb ihre Prognose für das bis April 2027 laufende Geschäftsjahr von 216 auf 214 Millionen Passagiere. Durch die Kürzungen sollen die Verluste im traditionell schwächeren Winter um 70 bis 100 Millionen Euro sinken.
Für das laufende Geschäftsjahr hat Ryanair einen Großteil ihres Treibstoffbedarfs zu rund 67 Dollar (rund 58 Euro) je Barrel abgesichert. Die Airline erwartet weiterhin einen Gewinn, allerdings unter dem Rekordwert von 2,17 Milliarden Euro aus dem Vorjahr. Bleiben die Ölpreise bis Sommer 2027 hoch, rechnet Ryanair mit deutlich steigenden Ticketpreisen auf europäischen Kurzstrecken.

