Anfang der 1930er Jahre, als trotz der Wirtschaftskrise die Entwicklung von Minen in Nordkanada unerwartet rasant zunahm und immer schwerere und sperrigere Güter über große unwegsame Gebiete transportiert werden mussten, sah sich Canadian Airways nach einem größeren Flugzeug um. Auch ein in Aussicht gestellter Großauftrag der Hudson’s Bay Company (HBC) für den Transport von mehreren Hundert Tonnen Fracht würde mit einer leistungsstarken Maschine lukrativ zu erfüllen sein.
James Richardson, der Inhaber und Manager von Canadian Airways, hatte die guten Erfahrungen mit den Maschinen der Junkers W 34 verinnerlicht und wandte sich daher an Junkers. Dort schlug man eine Ju 52/1m mit dem Junkers-L88-Motor vor, doch man entschied sich nach intensiven …

