Die Angriffe auf den Flughafen King Khalid in Riyadh haben eine neue Dimension erreicht. Bei einem Angriff der Huthi-Miliz am Samstag (10. Oktober) kamen nach Angaben der saudischen Luftfahrtbehörde mindestens zwölf Menschen ums Leben, auch ausländische Staatsbürger. Weitere 309 Menschen wurden verletzt, einige davon lebensgefährlich.
Der Angriff richtete sich nach Angaben der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition gegen ein Passagierterminal. Der Flughafen musste seinen Betrieb vorübergehend einstellen. Die Huthi bekannten sich zu der Attacke und bezeichneten sie als Vergeltung für saudische Luftangriffe im Jemen. Bereits in den Tagen zuvor waren mehrere saudische Flughäfen angegriffen worden. Dabei war unter anderem ein Pilot von Saudia ums Leben gekommen und ein Flugzeug der Airline beschädigt worden.
Westliche Länder warnten vor riefen dazu auf, die Umgebung des Flughafens zu meiden. Auch Flüge von Saudia wurden am Samstag umgeleitet.

