In den neunziger Jahren machte Boeings Erfolgsmodell Triple Seven den Konkurrenten McDonnell Douglas und Airbus das Leben zunehmend schwer. Die dreistrahlige MD-11 und die vierstrahligen A340-200 und -300 konnten mit dem Zweistrahler aus Everett bei den Verkäufen nicht mithalten. Als Boeing mit der 777-300ER eine noch bessere und größere Version auflegte, entschied sich Airbus zum Gegenangriff.
Verlängerung um stolze zwölf Meter
Nach längeren Verhandlungen mit den Triebwerksherstellern, darunter GE, kristallisierte sich schließlich Rolls Royce als alleiniger Antriebslieferant seines Trent 556 heraus, eines modernen Triebwerks, das mit dem der später folgenden A380 technisch eng verwandt war. Die neue Version sollte etwa 40 Prozent größer als …

