Eine interne Prüfung bei Uganda Airlines hat Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Marketingaufträgen festgestellt. Für Marken- und Imageleistungen gab die staatliche Fluggesellschaft im Geschäftsjahr 2024/25 insgesamt 1,6 Milliarden Uganda-Schilling (rund 369’000 Euro) aus. Laut Prüfbericht lagen die Ausgaben damit 42 Prozent über den vereinbarten Summen, so die Zeitung Uganda Observer.
Beanstandet wurden unter anderem Zahlungen nach Ablauf eines Vertrags, Ausgaben ohne Bestellungen sowie fehlende Nachweise über erbrachte Leistungen. Der Bericht empfiehlt disziplinarische Massnahmen gegen mehrere Verantwortliche. Uganda Airlines schreibt weiterhin Verluste und strebt bis 2030 die Gewinnschwelle an.

