AirAsia hat nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters Gespräche mit der malaysischen Regierung über eine mögliche finanzielle Unterstützung geführt. Mitgründer Tony Fernandes traf sich Ende September mit Vertretern des Finanzministeriums. Dabei soll es unter anderem um staatliche Unterstützung bei der Kapitalbeschaffung gegangen sein. Hintergrund sind die finanziellen Schwierigkeiten der Fluggesellschaft infolge stark gestiegener Kerosinpreise.
Fernandes bestätigte die Treffen, bestritt jedoch, dass über direkte Finanzhilfen gesprochen worden sei. Thema seien vielmehr Betriebskosten wie Treibstoff und Flughafengebühren gewesen. Air Asia könne die schwierige Lage ohne staatliche Unterstützung bewältigen, erklärte er. Allerdings bemühe sich die Fluggesellschaft um Unterstützung bei der Aufnahme günstigerer Kredite bei malaysischen Banken.

