Die österreichische Lufthansa-Tochter hat intern mindestens zehn mögliche neue Langstreckenziele identifiziert. Voraussetzung für weiteres Wachstum sei jedoch eine Senkung der Standortkosten in Wien, erklärte Austrian Airlines-Chefin Annette Mann dem Portal Airliners. Die dritte Boeing 787, die ab Juni zur Flotte stößt, soll zunächst den bestehenden Flugplan verdichten und noch kein neues Ziel erhalten. Erst mit einem möglichen 13. Dreamliner könnten neue Destinationen aufgenommen werden.
Austrian Airlines bezeichnet die österreichische Hauptstadt als zweitteuersten Luftfahrtstandort Europas. Die Kosten lägen doppelt so hoch wie im EU-Durchschnitt und acht Mal höher als in Spanien. Belastend seien zudem hohe Lohn- und Steuerkosten sowie ein vergleichsweise kleines Einzugsgebiet.

