rohnenangriffe haben in der Nacht auf den Freitag (30. Oktober) den Flugverkehr an den vier Moskauer Flughäfen massiv beeinträchtigt. Wegen zeitweiliger Luftraumsperrungen mussten mehr als 100 ankommende Flugzeuge auf andere Flughäfen ausweichen, so der Kanal Aviatorshina. Zwischen dem Abend des 29. Oktober und dem folgenden Vormittag wurden nach Auswertung der Flughafenanzeigen rund 130 Flüge gestrichen und weitere 357 verspätet.
Besonders betroffen waren Sheremetyevo und Vnukovo. Moskaus Bürgermeister erklärte, die Luftabwehr habe in der Nacht mehr als 100 Drohnen abgefangen. Auch mehrere Regionalflughäfen mussten ihren Betrieb zeitweise einschränken. Aeroflot und Pobeda passten ihre Flugpläne an. Die Auswirkungen dürften wegen notwendiger Ruhezeiten der Besatzungen auch nach Aufhebung der Sperrungen anhalten.

