Klack. Joachim Grune testet vorab die Zündung des Rotationsdetonationstriebwerks von seinem Leitstand aus, per Mausklick. Und nochmal, ein leises Klack. Der erfahrene Ingenieur und wissenschaftliche Mitarbeiter des Instituts für thermische Energietechnik und Sicherheit (ITES) des KIT bereitet das selbstgebaute Rotationsdetonationstriebwerk für einen Testlauf vor. Bevor es losgehen kann, muss er aber noch den Treibstoff – gasförmigen Wasserstoff – fließen lassen. Dafür geht er zu den Wasserstoff-Flaschen, die vor dem eingehausten Teststand stehen, und dreht mit Gefühl an verschiedenen Ventilen. Dann verschwindet er wieder in seinem Leitstand. Ein hohes Pfeifen ertönt, durchdringend und an der Schmerzgrenze, trotz der geschlossenen Tür zum Teststand….
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