Der französische Rüstungskonzern Safran und das britische Unternehmen MSI-Defence Systems haben eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Entwicklung und Vermarktung von Drohnenabwehrsystemen unterzeichnet. Dabei sollen optische Zielsysteme von Safran in die Geschütztürme Seahawk für Schiffe und Terrahawk für Landstreitkräfte integriert werden. Ein erster Auftrag liegt bereits von einer europäischen Marine eines Nato-Staates vor. Ab 2027 sollen Minenabwehrschiffe mit 30-Millimeter-Geschützen des Typs Seahawk DS30M ausgestattet werden, die über das stabilisierte Zielsystem Vigeo verfügen. Es ermöglicht die Zielerfassung bei Tag und Nacht, Laserentfernungsmessung und Feuerleitung. Die Zusammenarbeit umfasst auch weitere Sensorsysteme sowie Technologien zur Drohnenabwehr durch elektronische Störung oder Übernahme der Steuerung.
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