Die Regierung von Samoa prüft, ob sich die Wiederaufnahme von Jetflügen durch Samoa Airways teilweise über Privatanleger finanzieren lässt. Am 2. November startete sie eine Umfrage unter im Ausland lebenden Samoanern, um deren Investitionsbereitschaft zu ermitteln. Geplant sind Verbindungen nach Australien und Neuseeland. Ein konkretes Beteiligungsangebot gibt es noch nicht, berichtet das Portal Aero South Pacific.
Frühere Versuche mit Jetflugzeugen endeten für die staatliche Airline mit hohen Verlusten. Nach einem gescheiterten Leasingvertrag für eine Boeing 737-800 musste Samoa 59 Millionen US-Dollar (rund 51 Millionen Euro) Entschädigung zahlen. Auch internationale Finanzinstitutionen haben vor einer erneuten Aufnahme des Jetbetriebs gewarnt. Derzeit betreibt Samoa Airways zwei DHC-6 Twin Otter im Regionalverkehr. Ministerpräsident Laʻaulialemalietoa Schmidt will mit eigenen Jetflügen die Anbindung des Inselstaats verbessern.

