Im Jahr 1932 brachte Focke-Wulf den Fw 44 Stieglitz in die Luft, der künftig neben Bückers Bü 131 Jungmann zu dem deutschen Schul-, Übungs- und Sport-Doppeldecker schlechthin avancieren sollte. Anfang der 1930er-Jahre zeigten herausragende Kunstflieger wie Gerd Achgelis, Ernst Udet und Emil Kopf, aber auch Flugzeugführerschulen großes Interesse an einem leistungsstarken Kunstflug- beziehungsweise Schuldoppeldecker. Dies bewegte 1931 die Entwicklungsmannschaft von Focke-Wulf unter Führung des vor Kurzem erst als Technischer Leiter ins Werk eingetretenen Diplom-Ingenieurs Kurt Tank dazu, ein derartiges Flugzeug in Angriff zu nehmen. Die Anforderungen, die an einen zweisitzigen Doppeldecker gestellt wurden, der gleichermaßen zur Anfängerschulung …
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