Air Baltic hat im laufenden Chapter-11-Verfahren eine erste wichtige Genehmigung erhalten. Das zuständige US-Insolvenzgericht in New York stimmte den sogenannten First-Day-Anträgen der lettischen Fluggesellschaft zu. Damit darf Air Baltic den Flugbetrieb normal fortsetzen, Löhne zahlen, bestehende Tickets, Erstattungen, Gutscheine und Treuepunkte anerkennen sowie bestimmte Verpflichtungen gegenüber wichtigen Lieferanten begleichen.
Zugleich genehmigte das Gericht vorläufig die Finanzierung während des Insolvenzverfahrens. Air Baltic kann damit sofort auf 140 Millionen Euro der zugesagten Finanzierung von insgesamt 350 Millionen Euro zugreifen. Weitere Tranchen sollen im Verlauf der Restrukturierung unter bestimmten Bedingungen und gegebenenfalls nach weiteren gerichtlichen Genehmigungen verfügbar werden.

