Am 1. September 1939 überfiel die deutsche Wehrmacht Polen, woraufhin die Verbündeten Großbritannien und Frankreich am 3. September dem Deutschen Reich den Krieg erklärten. Ab 17. September griff die Sowjetunion ein und besetzte vereinbarungsgemäß Ostpolen. Die Westmächte sahen dem Treiben tatenlos zu, ließen das militärisch haushoch unterlegene Polen de facto im Stich.
Auch im Frühjahr 1940 herrschte an der Westfront noch weitestgehend Ruhe. Der sogenannte “Sitzkrieg” schien sich beiderseits eingelebt zu haben. Franzosen und Deutsche beäugten sich entlang der Grenze. Gelegentlich kam es zu Luftkämpfen, fochten Flieger Scharmützel aus. Die Verluste durch Feindeinwirkung blieben gering und waren kaum höher als durch Unfälle. Die Franzosen wähnten …

