Im Mittelpunkt des Gesprächs hätten die künftigen Anforderungen von EFW an die Flughafen-Infrastruktur in Dresden gestanden, meldete der Flughafens Dresden. Beide Unternehmen wollten hierzu auflisten, was für die strategische Weiterentwicklung der EFW am Standort Dresden erforderlich sei. Beide Partner hätten ihre enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit bekräftigt, um damit die Weichen für die langfristige Zukunft des Standorts zu stellen.
Mehr Bedarf durch Militäraufträge?
Dazu gehöre insbesondere die Berücksichtigung der für das Wachstum von EFW erforderlichen Stellflächen, etwa für Programme wie Airbus A380-Wartung oder A330-Frachterumbau. Auch im militärischen Bereich wollten beide Partner ihre Abstimmungen weiter intensivieren.
Bei “möglichen infrastrukturellen Veränderungen seitens des Flughafens”, so die Pressemitteilung, sollten die Bedürfnisse der EFW frühzeitig einfließen. Erklärtes Ziel sei, die Wettbewerbsfähigkeit und gemeinsamen Standortperspektiven nachhaltig zu stärken und die Voraussetzungen für weiteres Wachstum zu schaffen.
Wird das Terminal verkleinert?
Laut sächsichen Medienberichten steht in Dresden als Sparmaßnahme eine Terminalverkleinerung des heute deutlich zu großen Terminals zur Debatte oder der Umzug in ein maßgeschneidertes, kleineres Terminal, das allerdings noch gebaut werden müsste. Im Gegenzug könnte EFW zusätzliche Vorfeldflächen erhalten.
EFW plant langfristig
“Der Flughafen Dresden ist für EFW ein entscheidender Erfolgsfaktor. Die Unterstützung durch die Mitteldeutsche Flughafen AG gibt uns die notwendige Planungssicherheit, um unsere langfristigen Entwicklungsziele am Standort umzusetzen. Nur so schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass Dresden auch künftig ein bedeutender Luftfahrtstandort mit internationaler Strahlkraft bleibt”, sagte Jordi Boto, CEO der Elbe Flugzeugwerke GmbH.
Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG, dazu: “EFW ist eines der wichtigsten Industrieunternehmen am Flughafen Dresden, bedeutender Partner und ein zentraler Arbeitgeber für die Region mit dem wir seit langem eng und lösungsorientiert zusammenarbeiten. Wir sehen großes Potenzial in der weiteren Entwicklung des Unternehmens und unterstützen die Zukunftspläne von EFW nachdrücklich.”

