Wie konkret die Folgen sein können, zeigt sich derzeit am anderen Ende der Welt. Bei Fiji Airways sorgt Treibstoffmangel gleich an mehreren Orten für Probleme im Betrieb. Besonders betroffen ist die Verbindung nach Auckland. Dort steht den Airlines derzeit nur ein Teil der üblichen Kerosinmenge zur Verfügung. Für die Fluggesellschaft hat das direkte Konsequenzen.
Fiji Airways muss streichen und zwischenlanden
«Wir erhalten nur einen Prozentsatz der Treibstoffmenge, die wir normalerweise laden», erklärt die Airline. Um den Flugbetrieb aufrechtzuerhalten, muss Fiji Airways deshalb zu ganz konkreten Maßnahmen greifen. Flieger werden umgeleitet, um an anderen Flughäfen zu tanken, Flüge werden zusammengelegt oder im Zweifel ganz gestrichen.
Noch komplizierter ist die Situation im Inselstaat Tuvalu. Dort wurde wegen akuten Treibstoffmangels sogar der Notstand ausgerufen. Flüge von der und in die Hauptstadt Funafuti können nur eingeschränkt stattfinden. Die ATR 72-600 von Fiji Airways müssen deshalb für die Flüge dorthin zusätzlichen Treibstoff für den Rückflug mitnehmen, was die Kapazität reduziert. Sie können daher weniger Passagiere, weniger Gepäck und weniger Fracht mitführen. Alles, um genügend Reserve an Bord zu haben.
Auch in Europa wird es irgendwann knapp
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