Im August wurde bekannt, dass Russland und Syrien vereinbart hatten, dass alle Basen in syrische Hand übergehen sollen. Allerdings hatten die Länder lediglich eine Absichtserklärung unterzeichnet und keinen rechtlich bindenden Vertrag geschlossen. Außerdem wurde das Memorandum nicht veröffentlicht.
Den Fliegerhorst Chmeimim (auch Hmeimim) in Latakia und die Marinebasis Tartus hatte die russische Regierung 2017 zunächst für 49 Jahre gepachtet. Seit dem Sturz der Assad-Regierung stand die russische Präsenz in der Region auf der Kippe. Der neue syrische Machthaber Ahmed al-Sharaa hatte sich im vergangenen Jahr verpflichtet, die Pachtverträge anzuerkennen. 18 Monate hatten die Verhandlungen um die Zukunft der Stützpunkte angedauert.

